Bericht zur Schulkonferenz Mai 2019

 

 

Am 8. Mai 2019 fand am Burggymnasium die zweite Schulkonferenz des Schuljahres 2018/19 statt.

Nach einem Bericht zur Situation der Schule durch den Schulleiter, in dem es um die Entwicklung der Schülerzahlen, die Stellensituation, die Unterrichtsversorgung ging, führte Herr Holtkemper aus, welche Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung und im baulichen Bereich für die nächste Zeit geplant sind. So wird die Schule einen Breitbandanschluss und WLAN in allen Klassenzimmern und Unterrichtsräumen erhalten, während zurzeit alle Klassenräume mit Beamern ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen weitere Fenster in nächster Zeit ausgetauscht werden und ebenso die Toilettenanlage in der ZRG erneuert werden. Auch die Planungen zur Erweiterung des Mittelstufenschulhofes um einen Kletterpark wurden kurz vorgestellt.

Aufgrund gestiegener Preise wird der Kostenbeitrag nach Beschluss der Schulkonferenz für die Skifahrt nach Jochgrimm in der Jahrgangsstufe 8 auf € 410,00 erhöht. Bisher lag der Kostenbeitrag bei € 395,00. Diese Erhöhung gilt bis zum Jahre 2022.

Im Rahmen der Veränderung von G8 zu G9 stellte Herr Holtkemper Informationen aus der Schulleiterdienstbesprechung der Bezirksregierung Arnsberg vor, Frau Seibt erläuterte die Perspektivplanung für die Überarbeitung der schulinternen Curricula und Frau Godefroid erläuterte Aspekte zur Gender- und zur Sprachsensibilität, zum Drehtürmodell und zur Vorversetzung unter G 9. Anschließend wurde der Schulkonferenz ein Vorschlag zur Verteilung der Stunden in der Sekundarstufe I unter G 9 vorgelegt. Nach kurzer Diskussion stimmte die Schulkonferenz dem vorgelegten Vorschlag zu. Danach haben die Jahrgangsstufen 5 und 6 zukünftig 30 Wochenstunden, also nur vormittags Unterricht. Die Jahrgangsstufen 7 bis 10 haben jeweils 32 Wochenstunden und damit jeweils einmal nachmittags Unterricht.

Die Ausführungen von Herrn Ritzenhoff zum abgeschlossenen Haushalt 2018 wurden von der Schulkonferenz zur Kenntnis genommen und die Planungen zum Haushalt 2019 fand die Zustimmung der Schulkonferenz.

Im Rahmen der KAoA-Standardelemente ist für die Sekundarstufe II zukünftig ein Praktikum in der Q1 vorgesehen. Die Schulkonferenz folgte dabei dem Vorschlag der StuBos, das Praktikum über fünftägige Praxiserfahrungen an Universitäten oder vergleichbaren Informationsveranstaltungen abzudecken. Dabei können die Schülerinnen und Schüler sich eigenständig um Termine an Unis, Fachhochschulen oder von Veranstaltungen bemühen, die für Ihre beruflichen Perspektiven wichtig sind.
Auch dem Konzept zu den Workshops der Berufsorientierung in der Sekundarstufe II stimmte die Schulkonferenz zu.

Abschließend wurden von der Schulkonferenz die Themen „Friday for future“ und Handynutzungsverbot am BGA diskutiert. Hier waren keine Beschlussfassungen vorgesehen, sondern es ging darum, eine Diskussion anzuregen, die in die jeweiligen Mitwirkungsorgane getragen wird.
Die Anwesenden waren sich einig, dass dem Anliegen der Jugendlichen zur Unterstützung der Umsetzung von Klimaschutzzielen Rechnung getragen werden soll. Nachdem das Anliegen nunmehr durch die Freitagsdemonstrationen ins Bewusstsein gehoben worden ist, sollen Überlegungen angestellt werden, wie durch das Verhalten der Schulgemeinde Klimaschutzziele und die Umsetzung von Empfehlungen zur Einsparung von belastenden Stoffen erreicht werden können. Dazu ist geplant ein Nachhaltigkeitskonzept auf den Weg zu bringen.

Bezüglich des Handynutzungsverbotes wurde diskutiert, ob den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe ein eigener Oberstufenraum zur Verfügung gestellt werden soll, in dem die Nutzung elektronischer Medien erlaubt ist.
Beide Punkte sollen nach Diskussionen in den Mitwirkungsorgangen auf einer der nächsten Schulkonferenzen in Beschlüsse umgesetzt werden.

 

Bericht: H.-U. Holtkemper