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Am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, nutzten die Schüler und Schülerinnen der Q1 den freien Tag, um etwas über die Gefahren im Straßenverkehr zu lernen. Dabei wurden sie an verschiedenen Stationen von mehreren Personen begleitet.

Los ging es um 7:45 Uhr. Nachdem sich alle auf dem Schulhof der Klassen fünf und sechs zusammengefunden hatten, startete die erste Runde.

Im Klassenraum der 5a konnten die SchülerInnen ihre Reaktion testen. Dafür war ein Gaspedal mit einem Computer verbunden, auf dem eine Autofahrt simuliert wurde. Sobald eine Gefahrensituation auftrat, sollte man so schnell wie möglich auf die Bremse neben dem Gaspedal treten. Wer nicht schnell genug war, baute einen Unfall, doch die meisten reagierten frühzeitig und konnten die Situation vermeiden.

Gleich im Raum nebenan erklärte ein Staatsanwalt die rechtlichen Folgen, die einen bei Fehlverhalten im Straßenverkehr erwarten. Anhand eines realen Videos, welches die erschreckende Leichtsinnigkeit einiger Jugendlichen zeigte, führte er die SchülerInnen durch die Folgen dieses Verhaltens und bläute ihnen die Wichtigkeit der Achtung des menschlichen Lebens ein, welches man besonders im Straßenverkehr sehr leicht gefährden kann.

Keiner kann sich vorstellen, wie es ist, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein. Doch leider gibt es genug Menschen, die diese Erfahrung bereits erlebt haben. Einer von ihnen erzählte der Stufe Q1 an diesem Tag von seinem Unfall und was es bei ihm und seiner Familie ausgelöst hat. Bilder des Unfalls unterstützten ihn dabei und verdeutlichten seine Aussage, dass man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten sollte, um keine unschuldige Familie auseinander zu reißen.

Natürlich darf bei einem Unfall nie die Polizei fehlen. So auch nicht bei dieser Veranstaltung. Zwei Vertreter der Polizei Lüdenscheid erzählten von ihren Aufgaben bei einem Verkehrsunfall und auch sonst im Straßenverkehr. Einige SchülerInnen wurden (natürlich nur zu Demonstrationszwecken) einem Alkoholtest unterzogen und auch über die Auswirkungen von Drogen oder dem Handy am Steuer wurden diskutiert.

Die vermutlich beliebteste Station befand sich auf dem Parkdeck. Dort hatte die Verkehrswacht Hagen einen Aufprallsimulator aufgebaut. In diesem konnten zwei SchülerInnen auf einmal Platz nehmen. Mit elf Kilometern pro Stunde ging es dann auf ein Hindernis zu. Trotz dieser geringen Geschwindigkeit war der Aufprall heftig und keiner der Freiwilligen hatte seine Gliedmaßen unter Kontrolle, was den SchülerInnen die Wichtigkeit von Gurten sehr ans Herz legte.

Nach einem solchen Tag hatte die Q1 etwas Wichtiges gelernt und wird wohl in Zukunft auf ihr Verhalten im Straßenverkehr besonders achten, um Unfälle zu verhindern.

Den Bericht des AK finden Sie hier.

Bild: Michael Groß (Q1)
Text: Saskia Palm (Q1)


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