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Am 26.06.2017 trafen sich 12 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis Q1 im großen Musikraum des BGA. Nina Reddig eine ehemalige Schülerin des BGA, die heute Professorin an der Violine ist, gab einen Workshop zum Thema „Die Sprache der Musik“. Dabei ging es hauptsächlich um das Thema Kommunikation durch Musik.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde zunächst ein wenig die Theorie erarbeitet. Es ging zunächst um Kreativität und um das Schöpfen von etwas Neuem. Wo kommt das her? Das war die zentrale Frage, die sich alle gestellt haben.

„Ich suche nicht, ich finde.“ – P. Picasso

Dieses Zitat beschrieb das paradoxe des Schöpfens. Einerseits suchen wir nach bestimmten Dingen (aktiv), andererseits fliegen uns Ideen auch zu (passiv). Wir beschreiten einen Mittelweg zwischen diesen Gegensätzen.

Danach ging es endlich an die Instrumente. Vertreten waren mehrere Geigen, eine Bratsche, zwei Pianisten, zwei Querflöten, zwei Triangeln und zwei Blechbläser. Gemeinsam wurde zunächst nach Anleitung von Nina Reddig improvisiert. Nacheinander sollten irgendwelche Töne gespielt werden. Oder ein Rhythmus wurde vorgegeben und jeder sollte die Tonhöhe variieren, dann wiederum sollte derselbe Ton aber ein anderer Rhythmus gespielt werden. Dabei ging es darum darauf zu achten, was der vorherige Spieler gespielt hat, um darauf zu „antworten“.

Gemeinsam wurde dann der Kanon „Bruder Jakob“ einstudiert. Hierbei mussten die Stimmführer der Gruppen jeweils mit ihrer Gruppe und untereinander in Kontakt stehen, um das Stück zu variieren. Mal wurde lauter gespielt, mal leiser oder die Stimmfarbe wurde geändert. Dabei wurde die Kommunikation während der Musik geübt, da nicht wie bei einem Orchester ein Dirigent die Gruppen koordiniert hat.

Abschließend wurden Sprache und Musik verbunden. Zunächst wurden Sätze zu kurzen gespielten Melodien gebildet und dann haben die Schülerinnen und Schüler ein kurzes Gedicht von Goethe vertont.

Alles in allem hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, denn auch in den Pausen wurde gemeinsam improvisiert und musiziert. Ein großer Dank gilt Nina Reddig, die den Workshop gemacht hat und Frau Godefroid für die Organisation dieses BGAbtentages.

 

Bild: N. Godefroid

Text: Jana Cappellacci Q1